Rezension | All In – Tausend Augenblicke

Rezension | All In – Tausend Augenblicke


Klappentext


Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefe Verbundenheit zu Jonah – es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis – so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht…


Informationen


Titel: All In – Tausend Augenblicke
Autorin: Emma Scott
Verlag: LYX Verlag
420 Seiten
Preis eBook: 9,99 €
Preis Broschur: 12,90 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Vielen Dank an den LYX Verlag und an die Lesejury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares und Danke das ich ein Teil der Leserunde zu diesem Buch sein durfte.

In dem Buch geht es um Kacey die mit ihrer Band auf Tour ist und jeden Abend Party macht und viel zu viel Alkohol trinkt. Nach einem Konzert sammelt ihr Limo-Fahrer Jonah sie ein und lässt sie bei sich auf der Couch schlafen. Jonah und Kacey freunden sich an und Kacey merkt, dass sie eigentlich gar kein Rockstar sein möchte. Sie will von dem Partygirl, das viel zu viel raucht und trinkt weg kommen und sucht ‚Zuflucht‘ bei Jonah. Doch Jonah ist krank… Wie Kacey damit umgeht, dass müsst ihr selbst nachlesen…

‚Mein Leben hat auf dieser Couch angefangen‘, flüsterte ich. ‚Als ich an jenem Morgen hier aufgewacht bin.‘ – Seite 404

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Kacey als Rockstar kennen. Sie ist ein Partygirl durch und durch und ihr Leben wird von ihrer Band, Zigaretten und Alkohol bestimmt. Außerdem finden wir heraus, dass sie kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern hat, was ihr zusätzlich zu schaffen macht. Dadurch flüchtet sie in ein Leben, welches sie so gar nicht führen möchte. Doch all das ändert sich als sie Jonah kennenlernt. Kacey findet einen Ort an dem sie sich sicher, geborgen und angekommen fühlt und das ist für sie sehr viel wert. So viel, dass sie einen klaren Schlussstrich hinter ihr altes Leben zieht und neu anfangen möchte. Im Laufe der Geschichte lernt der Leser, Kacey von den unterschiedlichsten Seiten kennen und lieben. Ich fand Kacey wirklich ein sehr angenehmer und sympatischer Charakter.
Jonah lernen wir direkt am Anfang kennen und wir erfahren auch gleich, dass er krank ist. Er ist ein sehr vernünftiger und erwachsener Charakter, was vermutlich auch mit seiner Krankheit zusammenhängt. Außerdem ist er ein begnadeter und sehr ehrgeiziger Künstler. Auf Grund seiner Krankheit schottet er sich jedoch ziemlich von seinen Freunden ab, was sich aber langsam ändert als er Kacey kennenlernt. Auch Jonah finde ich sehr sympatisch. Er ist nicht der typische Badboy sonder eher die Kategorie perfekter Schwiegersohn. Man muss ihn einfach lieben und er und Kacey ergänzen sich einfach perfekt finde ich.
Im krassen Gegensatz zu Jonah steht sein Bruder Theo, den wir auch kennenlernen dürfen. Er kommt mehr wie ein Badboy rüber. Jedoch hat hat er unter seiner harten Schale einen weichen Kern, der immer mal wieder zum Vorschein kommt.
Mir haben generell alle Charaktere in diesem Buch sehr gut gefallen!

Wir haben vielleicht keine Monate oder Jahre, aber wir haben Augenblicke. Tausende und Abertausende davon. Lass uns jeden Moment leben, ihn nutzen und bis zum Letzten auskosten. – Seite 268

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kacey und Jonah erzählt, was mir gut gefallen hat. Man kann dadurch mit den Charakteren mitfühlen und wird einfach noch tiefer in die Geschichte reingezogen wie man sowieso schon wird. Emma Scott hat einen flüssigen Schreibstil und hat eine wirklich sehr emotionale Geschichte erschaffen. Mir war schon sehr früh klar, dass ich bei diesem Buch Taschentücher brauchen werden und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe glaube ich die letzten 50 Seiten oder so einfach nur noch durchgeheult und musste immer mal wieder pausieren. Dieses Buch lässt sich außerdem nur sehr schwer aus der Hand legen. Man muss einfach wissen wie es weiter geht.
Die Autorin schafft es durch einige sehr humorvolle Szenen, dem Buch eine gewisse Leichtigkeit zu geben, obwohl das Thema doch sehr bedrückend ist. Außerdem hat Emma Scott es geschafft mir Las Vegas nach Deutschland zu bringen.
Wenn ich einen Kritikpunkt äußern müsste, dann wäre es, dass es mir in der zweiten Hälfte des Buches doch zu viele Sexszenen waren und es für mich nicht ganz so zur Stimmung des Buches bis dato gepasst hat. Außerdem ist ein Wort gefallen, welches einfach wirklich null zur Geschichte und schon gar nicht zur Person, die dieses Wort gesagt hat, passt.
Doch trotz diesem Kritikpunktes ist dieses Buch für mich einfach ein Highlight!

Denn jeder kann einen Jackpot knacken, oder? Man muss nur spielen. – Seite 417

Das Cover hat mich sofort angesprochen, denn ich finde es einfach wunderschön. Glaubt mir es ist real einfach nochmal schöner als auf Bildern. Als ich den Klappentext und die Leseprobe dann gelesen habe, war es um mich geschehen und ich musste dieses Buch einfach haben und lesen!
Der Titel ‚All In‘ passt finde ich auch perfekt zur Geschichte, denn beide Charaktere sind eben All In ohne Wenn und Aber.

Alles in allem ist diese Geschichte eine sehr emotionale Geschichte die uns zeigt, wie schnell das Leben vorbei sein kann und das man jeden Moment so leben sollte als wäre es der Letzte, denn wer weiß schon ob es einen nächsten geben wird.
Wenn ihr gerne emotionale Bücher mit tollen Charakteren lest, dann MÜSST ihr dieses Buch lesen. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

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