[Rezension] Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

[Rezension] Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Titel: Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
Autorin: Jennifer E. Smith
Verlag: HarperCollins Verlag
253 Seiten
Preis Broschur: 14,99€
Preis eBook: 11,99€
Klappentext
Erwachsen zu werden heißt, Entscheidungen zu treffen. Auch wenn sie einem das Herz brechen…
 
Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aiden auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit Aiden all die Orte aufzusuchen, die für ihre Liebe eine Rolle gespielt haben. Können zwölf Stunden Clares Entschluss beeinflussen? Im Morgengrauen ist der Moment der Wahrheit gekommen: Ist es eine Trennung auf Zeit oder ein Abschied für immer?

Meine Meinung
Erst mal vielen Dank an den HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch war das Februar Buch unserer kleinen Lesegruppe.
In diesem Buch geht es vorrangig um Clare und Aiden, die an unterschiedliche Colleges gehen. Clare geht an die Ost- und Aiden an die Westküste. An ihrem letzten gemeinsamen Abend besuchen sie einige Plätze die für beide eine besondere Bedeutung haben und wollen danach entscheiden ob sie sich trennen oder ob sie es mit einer Fernbeziehung versuchen.
Zu den Charakteren kann ich diesmal leider gar nicht so viel sagen, da ich einfach nicht mit ihnen warm geworden bin.
Clare ist für mich einfach nur ein verzogenes Gör, was nicht weis was es will. Sie ändert so oft ihre Meinung in dem Buch und egal wie ihre Meinung ist, es ist auf jeden Fall die richtige und alle anderen müssen sich danach richten ansonsten heult sie rum wie ein kleines Kind. Auch mit Aiden konnte ich nicht warm werden. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass er ganz schön unter Clares Pantoffel steht und es ihr einfach nur recht machen will. Er kämpft nciht richtig für seine Meinung.
Dann gibt es da noch Stella und Scotty, die besten Freunde von Clare und Aiden. Sie kommen gar nicht lang in der Geschichte vor und haben deshalb bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn ihre Geschichte wird einfach nur so nebenbei erzählt und wird von Clares rumgeheule, über die Abwesenheit ihrer besten Freundin, übertönt. Was ich Scotty aber zu gute halten muss, er hat wenigstens etwas Humor in die Geschichte gebracht.
Das Buch wird in der 3. Person von einem allwissenden Erzähler geschrieben, was ich eigentlich gar nicht so gerne lese, was aber hin und wieder okay ist, wenn mich der Schreibstil überzeugen kann. Doch leider konnte mich dieser hier nicht überzeugen, da es teilweise einfach nur ein Durcheinander war. Man konnte nicht klar erkennen, wann von der Gegenwart und wann von der Vergangenheit gesprochen wird und teilweise wusste ich nicht mal wer denn jetzt gerade spricht. Außerdem fehlte bei der Geschichte einfach jeglicher Spannungsbogen und auch nach Gefühl habe ich vergeblich gesucht. Die Geschichte ist einfach nur so vor sich hin geplätschert und wurde meines Erachtens einfach nur abgearbeitet.
Außerdem muss ich sagen, dass ich wirklich froh bin, das Buch als Rezensionsexemplar erhalten zu haben, denn ich finde 15 Euro für ein Buch mit gerade mal etwas mehr als 250 Seiten doch schon sehr happig.
Das Cover des Buches finde ich so lala und ich finde, man hätte auch ein Cover wählen können, welches besser zur Geschichte passt. Der Klappentext des Buches hat mich sofort überzeugt und die Idee finde ich wirklich toll, nur leider hat mich die Umsetzt total enttäuscht.
Alles in allem war dieses Buch für mich leider ein großer Flop. Es war mein erstes Buch von Jennifer E. Smith und ich habe schon so viel Gutes über die Autorin gehört und deswegen habe ich mich wirklich riesig auf dieses Buch gefreut. Leider für mich ein Griff ins Klo… Trotzdem möchte ich der Autorin noch eine Chance geben, da ich noch 2 Bücher von ihr im Regal stehen habe, aber es wird wohl noch etwas dauern bis ich dazu greifen werden…

4 Gedanken zu „[Rezension] Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

  1. Huhu,

    das Buch habe ich auch gestern Abend beendet und ich war genauso enttäuscht wie du. Ich habe schon ein Buch von ihr gelesen, welches super war, aber dieses neuste ist einfach nur Mist. Ich kann deine Rezension genauso unterschreiben.

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Das dachte ich mir gestern Abend auch 😀 Ich habe eine Meinung gelesen, die auch enttäuscht war, aber so viele andere schwärmen in den höchsten Tönen. "Dich immer wiedersehen" von der Autorin kann ich aber empfehlen. Das Buch fand ich gut und war deshalb auch so verwirrt, als ich ihr neustes gelesen habe.

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