Rezension | Kisses under the Mistletoe

Rezension | Kisses under the Mistletoe


Klappentext


Cassidy freut sich ganz besonders auf das kommende Weihnachtsfest. Bisher hat sie Weihnachten immer mit ihrer oberflächlichen Familie verbracht, doch in diesem Jahr begleitet sie ihre beste Freundin Reese in deren Heimatdorf in den Rocky Mountains. Als sie dort ankommen, treffen sie auf Reeses Cousin Tyler, der zwar verboten gut aussieht, sich aber unmöglich benimmt. Auch gegenüber Cassidy verhält er sich abweisend. Doch eines Abends nach einer Prügelei setzt sich Cassidy für Tyler ein und die beiden kommen sich näher. Sie erkennt, dass unter Tylers harter Fassade ein weicher Kern steckt. Aber noch weiß sie nichts von seinem Familiengeheimnis …


Informationen


Titel: Kisses under the Mistletoe
Autorin: Sarah Glicker
Verlag: FOREVER
250 Seiten
Preis eBook: 3,99 €
Preis Broschur: 10,00 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Danke an den FOREVER Verlag und an NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

In dem Buch geht es um Cassidy, die Weihnachten bei der Familie ihrer besten Freundin Reece verbringt, da sie auf ihre eigene Familie dieses Jahr keine Lust hat. Zu Reece’s Familie gehört auch der immer schlecht gelaunte Tyler, der mit jedem in der Familie aneckt, Cassidy aber ordentlich den Kopf verdreht. Doch kann sie das Risiko eingehen und ihr Herz an einen Bad Boy verlieren? Das müsst ihr selbst lesen.

Bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer etwas über die Charaktere zu sagen, denn diese waren allgemein leider sehr oberflächlich geschrieben und ich habe zu keinem eine Verbindung aufbauen können und sie waren mir auch einfach nicht sympatisch.
Cassidy fand ich leider die meiste Zeit wirklich nervig, weil sie einfach nicht wirklich weis was sie will. Ständig ändert sie ihre Meinung und widerspricht sich oft selbst.
Tyler fand ich dann leider ganz schrecklich, denn die Wendung vom Bad Boy zum Schoßhund binnen weniger Augenblicke ist einfach mehr als unrealistisch. Auf der einen Seite hasst er noch alles und jeden und auf der nächsten ist er schon der perfekte Schwiegersohn. Das hat mich leider wirklich sehr gestört.
Auf Cassidys beste Freundin Reece war mir leider so gar nicht sympatisch und ich muss auch sagen, dass ich die Freundschaft zwischen den beiden nicht so ganz verstanden habe, denn sobald Kerle ins Spiel kommen, haben sie auf einmal Geheimnisse voreinander und keine Zeit mehr für die jeweils andere.

Die Geschichte wird aus Cassidy’s Sicht geschrieben, aber bei dieser Geschichte hätte mich definitiv auch interessiert, was in Tylers Kopf so vor sich geht, vielleicht hätte das seine schnelle Wandlung ja ein klein wenig gerechtfertigt.
Die Geschichte ließ sich schnell lesen, doch leider bleibt sie einfach nicht in Erinnerung, was mir das Rezensionschreiben gerade sehr erschwert. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin und hat einfach gar keinen Tiefgang. Die Autorin kratzt leider bei allem nur an der Oberfläche, was ich wirklich schade finde, denn die Idee an sich gefällt mir und die Geschichte hat so viel mehr Potenzial. Auch passierte alles leider sehr schnell, was die gesamte Geschichte eher unrealistisch wirken lässt.
Dafür das es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt, kam für mich auch sehr wenig Weihnachtsstimmung auf und mir fehlte das Interagieren in der Familie, denn man hat einfach nie was gemeinsam als Familie unternommen.
Oft hatte ich leider auch das Gefühl, dass sich die Autorin wiederholt, vor allem bei den Sexszenen kam es mir vor als hätte die Autorin einfach nur Copy, Paste gemacht, denn sie sind fast identisch. Auch das Ende hat mir nicht gefallen, da auch dieses wieder eher unrealistisch ist.

Das Cover des Buches gefällt mir eigentlich ganz gut und man sieht auch direkt das es sich um ein winterliches Buch handelt. Es passt gut zur Story, was ich vom Titel eher nicht behaupten kann, denn ein Mistletoe kam in der Geschichte definitiv nicht vor.

Alles in allem hat mich dieses Buch leider einfach nur enttäuscht. Die Idee an sich war gut, die Umsetzung jedoch leider nicht. Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen, aber es soll sich natürlich jeder selbst sein Bild machen.

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