Rezension | Mein Herz kann nicht zerbrechen

Rezension | Mein Herz kann nicht zerbrechen


Klappentext


Als Jaron ausnahmsweise Lebensmittel in die Villa der steinreichen Emsworths liefert, traut er seinen Augen nicht. Plötzlich wird er von einer schönen Blondine mit einem Schürhaken bedroht. Obwohl sie in derselben kleinen Stadt lebt wie er, hat Jaron noch nie von ihr gehört. Alyssa, die neunzehnjährige Tochter der wohlhabenden Familie, leidet an der Glasknochenkrankheit und hat das Haus seit Jahren nicht verlassen. Sobald Jaron von ihrem Schicksal erfährt, ist er fest entschlossen, Alyssa aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Schritt für Schritt folgt sie ihm in die echte Welt und fasst dabei den Mut, ihren goldenen Käfig hinter sich zu lassen. Mit Jaron an ihrer Seite verbringt Alyssa einen Sommer, der ihr Leben für immer verändern soll …


Informationen


Titel: Mein Herz kann nicht zerbrechen
Autorin: Josie Charles
Verlag: selfpublished
365 Seiten
Preis eBook: 2,99 €
Preis Broschur: 11,99 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Erst einmal vielen Dank an das Team von mainwunder und an die liebe Josie Charles für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und die tolle Kampagne.

In dem Buch geht es um Alyssa die an der Glasknochenkrankheit leidet und deshalb ihr leben eingesperrt in ihrem Zuhause verbringt. Dort wird darauf geachtet, dass sie sich keinerlei Gefahren aussetzt. Doch auf einmal steht Jaron vor ihr und alles ändert sich, denn durch ihn lernt sie das Leben außerhalb ihrer 4 Wände kennen und lernt das Leben zu lieben. Doch sie lernt nicht nur das Leben kennen, sie entdecken auch Geheimnisse, die alles verändern können…

Vielleicht war es so gedacht, dass wir irgendwann gemeinsam hier sitzen. Der eigensinnige Jaron Marleigh und ich, das Glasmädchen.

Seite 162

Alyssa ist ein Mädchen, das zurückgezogen in ihrem Zuhause lebt und die Außenwelt nur durch schwache Erinnerungen aus ihrer Kindheit und durch Bücher kennt. Sie leidet an der Glasknochenkrankheit und ist deswegen sehr bedacht über alles was sie tut, denn eine falsche Bewegung könnte für sie die Letzte sein. Trotz allem ist sie fröhlich und schreibt, um aus ihrem Alltag zu entfliehen, Geschichten. Sie wirkt jedoch zu Beginn der Geschichte auch einsam, schüchtern und in sich gekehrt, doch im Laufe der Geschichte findet sie ihre Liebe am Leben wieder und taut richtig auf. Sie beginnt sich für das einzusetzen was sie möchte und wird eine selbstsichere und erwachsene junge Frau.
Dies ist vor allem Jaron zu verdanken. Jaron ist der geheimnisvolle Kerl der Stadt, der die Schule abgebrochen hat, seine eigene Werkstatt aufbauen möchte und gerne mal das ein oder andere Mädchen mit nach Hause bringt. Er ist ein sehr sympathischer Charakter, vor allem durch seine selbstsichere und humorvolle Art. Man muss ihn einfach mögen. Was mir am meisten an ihm gefallen hat, ist das er Alyssa trotz ihrer Krankheit nicht mit Samthandschuhen anfasst, sondern behandelt wie ein ganz normales Mädchen.
Neben den beiden Protagonisten lernen wir auch deren Familie kennen. Von Alyssas Eltern bin ich nicht wirklich ein Fan, auch wenn ich sie in manchen Situationen doch verstehen kann. Trotzdem sind sie nicht so ganz mein Fall. Doch leider muss ich das auch über Jarons Eltern sagen. Gegen Ende wird es besser aber trotzdem konnten sie mich nicht ganz für sich gewinnen.
Alyssas Schwester Ellie mochte ich echt gern. Sie reagiert in den verschiedenen Situationen wie jeder kleine Schwester glaub ich reagieren würde. Ich fand es schon zu sehen, dass sie trotzaltem aber für ihre Schwester einsteht und das Blut eben doch dicker als Wasser ist.

Keine Ahnung, ob ich an Schicksal glaube, aber wenn ja, hatte es vermutlich genau das hier geplant. Dass ich sie finde. Und sie mich.

Seite 279

Die Geschichte wird abwechselnd aus Alyssas und Jarons Sich erzählt, was ich sehr gut finde, denn so lernen wir beide besser kennen und dürfen Mäuschen in ihren Gedanken spielen.
Der Schreibstil von Josie war wiedermal absolut fesselnd und man musste einfach wissen wie es weiter geht. Man ist förmlich durch die Seiten geflogen. Auch der Humor kam in dieser Geschichte wieder nicht zu kurz was mir sehr gut gefallen hat. Natürlich durfte aber auch eine extra Portion Drama am Ende nicht fehlen, so kennen wir die liebe Josie.
Ich mochte die Entwicklung der Beziehung zwischen Jaron und Alyssa wirklich sehr, denn sie war sehr authentisch. Auch wie das Thema der Glasknochenkrankheit behandelt wurde fand ich gelungen. Man hat einige sehr interessante Fakten über die Krankheiten erhalten, ohne das es langweilig wurde und ohne dem Thema den nötigen Respekt zu nehmen. Josie ist hier eine gute Balance gelungen.

Das Cover ist leider nicht so mein Fall und ich weis nicht, ob ich in der Buchhandlung danach gegriffen hätte. Ich finde man hätte das Thema Glasknochenkrankheit mehr in das Cover einbinden können, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Hier handelt es sich definitiv um einen Fall ‘Don’t judge a book by it’s Cover’.

Er hat mir gefehlt, weil ein Teil von mir wusste, dass ich ihn brauche – lange, bevor ich ihn kannte.

Seite 290

Alles in allem handelt es sich hier um eine wunderschöne Geschichte, perfekt für einen Sommertag auf dem Balkon! Ich bin gespant mit was Josie als nächstes um die Ecke kommt.

Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sterne!

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