Rezension | Paris, die Liebe und andere Lügen

Rezension | Paris, die Liebe und andere Lügen


Klappentext


Stell dir vor, du verliebst dich – in den Schwarm deiner besten Freundin…
Paris im Mai und endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit ihrer besten Freundin Laura, die vor einem Jahr in die Stadt der Liebe gezogen ist. Anna kann es kaum erwarten! Tatsächlich geht die Reise schon gut los: Auf der Zugfahrt lernt Anna Joe kennen, mit dem sie sich für die nächsten Tage verabredet. Den vielen Nachrichten zufolge, die Joe ihr nach der Ankunft in Paris schickt, scheint es bei Jo mindestens so gefunkt zu haben wie bei ihr. Doch noch bevor das ersehnte erste Rendezvous stattfinden kann, kommt das böse Erwachen: Auf einer Party von Lauras Klasse lernt Anna endlich »Einstein« kennen, den Jungen, von dem Laura ihr seit Wochen vorschwärmt und mit dem sie anscheinend seit kurzem zusammen ist. Der jedoch ist kein anderer als Jo!


Informationen


Titel: Paris, die Liebe und andere Lügen
Autorin: Claire Morin
Cover: Frauke Schneider
Verlag: dtv Verlag
286 Seiten
Preis eBook: 10,99 €
Preis Taschenbuch: 12,95 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Erst mal vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

In dem Buch geht es um Anna, die endlich ihre beste Freundin Laura in Paris besuchen darf. Auf der Zugfahrt nach Paris lernt sie Jo kennen. Was sie nicht weis, sie werden sich auch in Paris noch ein paar Mal über den Weg laufen, denn Jo ist niemand andres als Lauras Schwarm den sie nur ‘Einstein’ nennt. 2 Mädchen und ein Typ, da sind Probleme vorprogrammiert. Aber welche Probleme es geben wird und wie es mit den drei weiter geht, das müsst ihr selbst lesen…

Anna lernen wir als sehr schüchternes Mädchen kennen, dass so ziemlich alles tut um ihrer Besten Freundin zu gefallen, denn sie hat Angst, eben diese zu verlieren wenn sie nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Ihren eigenen Willen stellt sie meist hinten an. Trotzdem ist sie ein witziges und intelligentes Mädchen, vor allem, wenn es um Naturwissenschaften geht. Da sie von ihren Eltern nicht viel finanzielle Unterstützung bekommt, ist sie auch ein sehr bodenständiger Mensch. Leider konnte ich sie nicht so besonders gut leiden, denn ihre naive Art ging mir doch sehr oft auf die Nerven.
Auch mit Laura bin ich nicht wirklich warm geworden, denn sie ist in meinen Augen ein verzogenes und hochnäsiges Gör, dass will, dass alles und jeder das tut was sie will. Wenn jemand das nicht tut, wird er eben ersetzt. Sie ist ein sehr selbstbewusster Charakter der es liebt im Mittelpunkt zu stehen, was mir so gar nicht gefallen hat. Trotzdem benimmt auch sie sich, genau so wie Anna, in manchen Situationen noch sehr kindisch.
Jo hat mir von den Dreien noch am besten gefallen, auch wenn ich finde, dass er doch etwas in den Hintergrund gerät. Er ist sehr intelligent, humorvoll und eigentlich eher ein Einzelgänger.
Neben den drei Hauptcharakteren lernen wir unter anderem noch Lauras Eltern und Freunde und Annas Bruder Hendrik kennen.
Ich finde die Charaktere sind sind alle recht oberflächlich beschrieben und leider bleiben für mich auch die Gefühle etwas auf der Strecke. Man hätte hier einfach noch mehr in die Tiefe gehen können.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man so die Charaktere wenigstens noch ein bisschen besser kennenlernen konnte und doch die ein oder andere Entscheidung besser nachvollziehen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und gut auf die angestrebte Zielgruppe angepasst. Die Geschichte dürfte sich an Leser zwischen 13 und 16 richten. Hier finde ich es jedoch etwas problematisch wie die Themen Alkohol und Drogen in diesem Buch behandelt werden, denn es wird fast als normal heruntergespielt. Klar, ist es okay mit 16 auch mal beim Essen ein Gläschen Rotwein zu trinken, aber Drogen und harten Alkohol sollten nicht so leicht zugänglich sein, wie es in diesem Buch beschrieben wird.
Außerdem fehlte mir leider etwas die Spannung in der Geschichte, da vieles doch sehr vorhersehbar war.

Das Cover finde ich passend für die Geschichte, jedoch gehört es nicht zu meinen Lieblingscovern. Trotzdem denke ich, dass ich in einer Buchhandlung zu diesem Buch greifen würde. Auch den Klappentext fand ich ganz ansprechend und zusammen mit dem Cover macht er definitiv lust auf mehr!

Alles in allem handelt es sich hier um eine ganz süße Geschichte für zwischendurch. Mich konnte sie jedoch nicht hundert Prozent überzeugen und ich denke sie ist auch eher was für jüngere Leser.

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