[Rezension] Remember the fun

[Rezension] Remember the fun

Juli 17, 2018 0 Von TheInfiniteBookshelf

Klappentext


Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist?
Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoe eigentlich Finn zurückerobern wollte…


Informationen


Titel: Remember the fun
Autorin: Beck Nicholas
Verlag: cbt Verlag
365 Seiten
Preis eBook: 9,99 €
Preis Taschenbuch: 9,99 €

♥ HIER KAUFEN ♥


Meine Meinung


Erst einmal vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

In dem Buch geht es um Zoey, die zusammen mit ihrem Ex-Freund Finn, seiner neuen Freundin Cass (die gleichzeitig auch Zoeys beste Freundin ist) und den Geschwistern Luc und Jolie auf einen Roadtrip geht. Sie möchten zusammen ein Konzert in Melbourne besuchen und gleichzeitig die letzte Ferienwoche in vollen Zügen genießen. Was jedoch als spaßiger Sommerurlaub beginnt, ist am Ende doch so viel mehr…

Zoey ist nach dem Tod ihres Bruders in ein tiefes Loch gefallen. Sie hat niemanden mehr an sich ran gelassen und ihre Trauer mit Alkohol und Partys betäubt, bis ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat und nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist. Doch Zoey will sich ändern. Sie will nicht mehr das Partygirl sein und vor allem, sie will ihren Freund zurück. Zoey ist zu Beginn ein eher in sich gekehrter Charakter. Sie redet nur das nötigste mit ihren Mitmenschen und wird immer wieder von Trauer heimgesucht. Doch man merkt wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie öffnet sich und fängt an wieder Spaß am Leben zu haben. Außerdem lernt sie immer besser mit ihrer Trauer umzugehen. Einer der Gründe ihrer Verwandlung ist Luc.
Luc ist zu Beginn ein richtiger Brummbär, der gezwungener Maßen mit auf den Roadtrip kommt um auf seine Schwester Jolie aufzupassen. Und das mit dem Aufpassen meint er sehr ernst. Manchmal kommt er so als Spaßbremse rüber, aber im Laufe der Geschichte lernt man den Grund kennen. Auch er ist zuerst ein eher ruhiger und verschlossener Charakter, der sich aber genau wie Zoey im Laufe der Geschichte immer mehr öffnet und so den Lesern auch einen Blick hinter die brummige Fassade gibt.
Neben Luc und Zoey sind auch noch Jolie, Finn und Cass mit von der Partie. Jolie mochte ich sofort, denn sie ist ein quirliges, aufgewecktes und lebensfrohes Mädchen, das sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. Sie gibt mit ihrer Art der Geschichte den gewissen Pepp.
Cass und Finn mochte ich hingegen gar nicht. Vor allem mit Cass hatte ich meine Probleme, denn sie verhält sich keineswegs wie eine Freundin Zoey gegenüber.

Das Buch wird aus Zoeys Sicht geschriebene, was ich gut finde, da man sie so besser versteht und auch ihr Handeln nachvollziehen kann und so auch besser mitbekommt wie sie mit sich selbst kämpft, was in der Geschichte doch sehr wichtig ist. Trotzdem würde es mich interessieren auch Lucs Sich an manchen Stellen zu wissen. Ich würde gerne wissen wie es in ihm aussieht. Aber man kann ja nicht alles haben 😀
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich hab die letzten 250 Seiten auch in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach nicht aufhören wollte. Ich finde es gut wie die Autorin ein doch eher ernstes Thema in eine eigentlich lebensfrohe und sommerliche Geschichte gepackt hat, welche trotzdem zum Nachdenken anregt. Es gibt einige Parallelen zu ‚Nicht weg und nicht da‘ von Anne Freytag, was mich aber nicht gestört hat, denn es war trotzdem auch wieder anders.
Gegen Ende des Buches gab es dann nochmal die volle Ladung Taschentuch Alarm, was ich aber auch schon etwas vorhersehbar fand. Trotzdem hat mir auch das Ende gut gefallen.

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, denn es schreit förmlich nach Sommer und Roadtrip und passt somit perfekt zu dem Buch. Außerdem finde ich, dass das Cover der Geschichte und vor allem der ernsten Thematik nochmal ein bisschen Leichtigkeit gibt.

Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich hoffe, dass noch mehr Bücher von der Autorin kommen werden 🙂