Rezension | Sorry not Sorry

Rezension | Sorry not Sorry


Klappentext


**Ein Stiefbruder zum Verlieben**
Als die 17-jährige Tilda von ihrem Vater in die USA zu ihrer Mutter und deren neue Familie geschickt wird, ist sie entsetzt. Zu ihr hat sie genauso wenig ein Verhältnis wie zu Jonathan, dem neuen Mann ihrer Mutter und dessen drei unausstehlichen Kindern. Besonders Tristan, der älteste und dazu auch noch absolut heiße Stiefbruder, geht ihr unter die Haut. Schon ab ihrer ersten Begegnung benimmt er sich einfach unmöglich und treibt Tilda zur Weißglut. Doch je mehr Zeit sie, gezwungenermaßen, miteinander verbringen, desto sicherer ist sich Tilda, dass Tristans Gemeinheiten eigentlich nur eine Fassade sind… 


Informationen


Titel: Sorry not Sorry
Autorin: Ella Amato
Verlag: im.press Verlag
377 Seiten
Preis eBook: 3,99 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

Danke an den Verlag und an netGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

In dem Buch geht es um Tilda die von ihrem Vater zu ihrer Mutter in die USA geschickt wird. Tilda ist gar nicht begeistert davon, da sie schon lange keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hatte und sie auch sehr sauer auf diese ist. In den USA trifft sie dann auch auf die neue Familie ihrer Mutter und sie legt sich direkt unter anderem mit ihrem Stiefbruder an, der aber eigentlich echt heiß ist. Sie mus sehr oft an ihn denken, was sie nicht wirklich versteht, da er echt gemein zu ihr ist. Wie das zwischen den beiden weiter geht und wie Tilda mit dem Rest der Familie klar kommt, das müsst ihr selbst lesen…

Tilda verhält sich zu Beginn der Geschichte wie ein bockiges kleines Kind. Sie ist sehr naiv und wenn mal etwas nicht nach ihrem willen läuft, sucht sie direkt die Fehler bei anderen und bockt rum. Trotzdem hat sie es auch nicht einfach, da sie in eine Familie und an eine neue Schule kommt wo sie auf Gegenwind stößt. Man merkt als Leser aber, dass sie eine Wandlung im Verlauf der Geschichte durchläuft und am Ende erwachsener und einsichtiger ist. Sie merkt, dass sie sich oft kindisch verhalten hat, was mir wirklich sehr gut gefallen hat.
Tristan, Tildas Stiefbruder, ist ein etwas geheimnisvollerer Charakter, der nicht jeden sofort hinter seine Fassade blicken lässt. Nach außen gibt es sich als Macho und reist ein Mädel nach dem andren auf, lässt sich aber nie auf was wirklich festes an. Es ist schön mit anzusehen wie er sich dann im Laufe der Geschichte aber doch langsam öffnet und auch zulässt, Gefühle zu zeigen. Er ist jemand, der die die er liebt unbedingt beschützen will und außerdem ist er auch sehr eifersüchtig. Ich mochte ihn wirklich sehr 🙂
Neben den Protagonisten haben wir dann unter anderem noch Cara, Tildas Stiefschwester, die zu Beginn wirklich ecklig zu Tilda war, Tildas Mutter, die mir wirklich sehr gut gefallen hat und die ich sehr mochte und Tildas Stiefvater, den ich von Anfang an nicht einschätzen konnte.
Allgemein fand ich die Charaktere gut ausgearbeitet und realistisch, nur kamen mir leider einige Nebencharaktere etwas zu kurz. Sie wurde von den Protagonisten überschattet, dabei hätte ich den ein oder anderen doch gerne besser ‘kennen gelernt’.

Die Geschichte wird ausschließlich aus Tildas Sicht erzählt, was mir gut gefallen hat, da man so auch ihre Wandlung besser mitverfolgen kann und einige ihrer Handlungen besser verstehen konnte. Trotzdem hätte ich doch hin und wieder gerne mal Mäuschen in Tristans Kopf gespielt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten, was dazu geführt hat, dass ich das Buch an einem Tag durchgesuchtet habe. Es wird auch das Thema Mobbing von der Autorin aufgegriffen, wo ich aber leider noch etwas die Tiefe vermisst habe und eine Lösung zu dem Problem wurde leider auch nicht aufgezeigt. Neben dem ernsten Thema besticht die Geschichte aber hauptsächlich durch die humorvollen Sticheleien und Schlagabtausche der Protagonisten und ich musste an einigen Stellen wirklich lachen. Das lockert die Geschichte etwas auf. Auch für Spannung hat die Autorin gesorgt, was mich doch etwas überrascht hat, denn damit habe ich so wirklich nicht gerechnet. Leider kann ich darauf nicht weiter eingehen, da ich sonst spoilern würde, aber es sei gesagt, es handelt sich hier nicht ausschließlich um die typische Liebesgeschichte! Was ich auch sagen kann, ist das mir das Ende zum Teil aber auch etwas übertrieben war. Es war dann doch sehr viel Drama, das hätte man auch etwas weniger dramatisch darstellen können!

Das Cover finde ich wirklich schön, auch wenn mir der Titel etwas zu groß ist und so die Aussicht auf New York in den Hintergrund gerät. Zusammen mit dem Klappentext konnte mich das Cover aber überzeugen und ich würde es auch in einer Buchhandlung definitiv zur Hand nehmen!

Alles in allem handelt es sich hier um eine ganz süße Geschichte für Zwischendurch die aber auch den ein oder anderen Schwachpunkt hatte. Trotzdem kann man sich in die Geschichte fallen lassen und abschalten! Ich würde es definitiv an Liebhaber von Liebesgeschichten weiterempfehlen!

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