Rezension | Bis wir eins sind

Rezension | Bis wir eins sind


Klappentext


Ein Blick, eine Berührung, ein verzehrendes Feuer. Und er fühlt es auch. In Jacks Armen erlebe ich eine Nacht ohne Hemmungen, ohne Gedanken an den Morgen. Danach allerdings trennen sich unsere Wege. Doch wenig später steht Jack wieder vor mir, und sofort erwachen in mir all die sinnlichen Erinnerungen. Aber dann offenbart er mir etwas Schockierendes: Er ist verboten für mich. Dennoch können wir uns einfach nicht voneinander lösen, egal, wie falsch es ist. Kann es für unsere Liebe eine Zukunft geben?


Informationen


Titel: Bis wir eins sind
Autorin: Jodi Ellen Malpas
Cover: bürosüd
Verlag: mtb
399 Seiten
Preis eBook: 8,99 €
Preis Taschenbuch: 9,99 €

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Meine Meinung


**********Könnte evtl Spoiler enthalten**********
Ich versuche meine Rezensionen immer Spoilerfrei zu halten, doch sicherheitshalber trotzdem der Hinweis – Sicher ist sicher!

”Nie hätte ich mich für weniger als Liebe in diese Situation gebracht. Die Sorte Liebe, die einen aufrecht hält. Die einen atmen und leben lässt.”

Seite 275

Erst mal vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In dem Buch geht es um Annie, die zusammen mit ihren Freunden in eine Bar feiern geht und dort den gut aussehenden Jack kennen lernt. Sie fühlt sich direkt von ihm angezogen und lässt sich auf einen One Night Stand ein. Am nächsten Morgen schleicht sie sich davon, ihre Gedanken schweifen jedoch immer wieder zu Jack und der gemeinsamen Nacht zurück, bis sie ihn auf einmal wieder trifft und etwas erfährt, was sie sehr schockiert… Was das ist und wie es mit den beiden weiter geht, das müsst ihr selbst lesen 🙂

Zuerst muss ich kurz sagen, dass diese Rezension wahrscheinlich nicht ganz so ausführlich wird, da ich zur Geschichte nicht viel sagen kann, da ich sonst spoilern müsste und das möchte ich nicht!

Direkt am Anfang lernen wir Annie kennen. Sie hält nicht viel von der Liebe und ist auch nicht auf der Suche nach einer Beziehung, da sie viel zu sehr in ihre Arbeit vertieft ist. Sie ist mit Leib und Seele Architektin und liebt ihren Job. Für sie gibt es keinen besseren Beruf. Ab und zu geht trifft sie sich mit ihren Freunden, aber die meiste Zeit verbringt Annie mit Arbeiten. Doch das ändert sich als sie eines Abends Jack kennen lernt. Im Laufe der Geschichte wurde Annie mir dann immer unsympathischer, da sie sich manchmal verhält wie ein Kleinkind, dass nicht genau weis was es will. Sie ändert so oft ihre Meinung das einem schwindelig wird.
Jack lernen wir als gut aussehenden Macho kennen. Er weis genau was er will und nimmt sich das auch. Mehr möchte ich zu Jack gar nicht erzählen.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch Annie’s Freunde Micky, Lizzy und Nat. Ich weis nicht wirklich was ich von ihnen halten soll, denn einerseits sind sie Annie gute Freunde, aber andererseits fand ich sie an manchen Stellen wirklich unsympathisch.

Das Buch beginnt mit einer Anmerkung der Autorin, welche mich persönlich auf eine falsche Fährte geführt hat, denn nach dieser Anmerkung habe ich mit einer ganz anderen Geschichte gerechnet. Das war schon mal der erste Punkt der mich enttäuscht hat.
Die Geschichte wird aus Annies Sich geschrieben und man ist auch sofort mitten im Geschehen. Zu Beginn ging mir alles relativ schnell. Annie die normalerweise Männer aus ihrem Leben raus hält, geht in eine Bar trifft einen Mann und landet mit ihm im Bett. Das kam mir sehr unrealistisch vor. Danach hat die Autorin das Tempo etwas aus der Geschichte genommen so dass es für mich zu der ein oder anderen Länge kam. Generell mochte ich den mittleren Teil eigentlich gar nicht, da er mich eher gelangweilt und genervt hat, denn hier kam die Annie ins Spiel die einfach nicht weis was sie will und die Geschichte wiederholt sich eigentlich ständig und war für mich leider dann auch sehr vorhersehbar. Am Ende hat die Autorin dann nochmal alles gegeben und sehr viel Drama hinein gepackt. Für mich leider schon wieder zu viel.
Die Geschichte an sich hatte eigentlich wirklich potenzial, doch das hat die Autorin meines Erachtens leider nicht ausgeschöpft. Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme.
Trotz allem gab es auch die ein oder andere Stelle im Buch die mir doch gefallen hat.

Das Cover finde ich leider etwas nichtssagend und man hätte definitiv ein Cover wählen können, welches auch zur Geschichte passt, sei es nur eine Architektur Skizze eines Gebäudes oder ähnliches. Das hätte dem Buch noch etwas Charakter verliehen. Der Klappentext ist interessant und macht definitiv Lust auf mehr!

Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch für mich leider um einen Flop, auch wenn ich das Buch eigentlich wirklich mögen wollte, da ich die Autorin auf der FBM treffen durfte und sie einfach so ein toller Mensch ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich mehr durch das Buch gequält habe, als es zu genießen. Somit kann ich für dieses Buch leider keine Leseempfehlung aussprechen, aber wie immer, sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden!

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